FAQ

Kabel

Ja, es sei denn fehlerkompensierende Produkte versperren den Weg zu einer höheren Qualitätsstufe.

Ein Beispiel aus der Praxis:

Herr Müller kauft sich einen CD-Spieler und einen Vollverstärker und verkabelt diese mit den beiliegenden Kabeln. Nach einer Weile gibt ihm sein Audiohändler hochwertig anmutende Kabel zur Verbesserung seiner Audioanlage. Er testet diese am CD-Spieler und entscheidet sich für das für ihn beste Kabel. Danach testet er weiter Kabel, dieses Mal am Vollverstärker und entscheidet sich wiederum für das für ihn beste Kabel. Zu einem späteren Zeitpunkt testet er dann ein objektiv höherwertigeres Kabel und ist enttäuscht. Am CD-Spieler ist das Kabel zu schrill und am Vollverstärker zu dumpf. Er fühlt sich bestätigt, dass er mit seinen Kabeln die beste Wahl getroffen hat. Wie kann das passieren?

Als er das Beipackkabel vom CD-Spieler gegen das hochwertig anmutende Kabel gewechselt hatte, dass sein Favorit geworden war, befand sich noch das Beipackkabel des Vollverstärkers in seiner Audioanlage. Da Beipackkabel in der Regel gar keinen Schutz gegen Störfelder besitzen, gelangen über diese Kabel Störfelder ungehindert in die Audiogeräte. Aus diesem Grund entschied sich Herr Müller beim ersten Kabel für ein Kabel, das den durch die elektrischen Störfelder verursachten unangenehmen Hochtonbereich bedämpft. Beim zweiten Kabeltest befand sich das das Obertonspektrum bedämpfende erste Kabel bereits in der Anlage. Deshalb wählte Herr Müller als zweites Kabel ein dem bedämpften Obertonspektrum entgegenwirkendes, den Hochtonbereich betonendes Kabel. In dieser fehlerkompensierenden Ausgangslage kann das höherwertige Kabel wegen der fehlenden Kompensationswirkung zunächst nicht überzeugen. So wird das Potenzial objektiv besserer Produkte verkannt.

Dies ist ein typisches Beispiel für eine Fehlerkompensation, wie sie gerade mit Kabeln im Audiobereich oft betrieben wird. Eine Fehlerkompensation mag bis zu einem gewissen Niveau recht zufriedenstellend funktionieren, allerdings kann eine einzige fehlerkompensierende Komponente in einer Audioanlage durch ihren begrenzenden oder betonenden Faktor den Weg von herausragenden Produkten zu einer deutlich höheren Qualitätsstufe versperren.

Dieses Fallbeispiel der Fehlerkompensation gilt analog für den Einsatz vermeintlich klangsteigernder Zubehörartikel und auch beim Austausch von Geräten. Unsere geschulten Vertriebspartner helfen Ihnen, die Schwachstellen der Audioanlage zu erkennen.

Im Audiobereich wird oft versucht, durch fehlerbehaftete Komponenten andere Fehler zu kompensieren.

Aus Erfahrung wissen wir, dass fehlerkompensierende Lösungen grundsätzlich nur zu einer kurzfristigen Zufriedenheit führen und ein Verlangen nach ständigem Wechsel von High-End-Produkten mit dem Ziel einer vermeintlichen „Optimierung“ nach sich ziehen. 
Die Folge sind Musikanlagen, auf denen nur ein Bruchteil der gesamten Musiksammlung gut klingt – was meistens mit einer schlechten Aufnahmequalität entschuldigt wird. Hi-Fi-Begeisterte schalten dann üblicherweise nur noch zwischen den auf ihrer speziellen Anlage besonders gut klingenden Musiktiteln hin und her.

Hochwertige Audiosignalverbindungen z.B. werden meist durch die geschickte Zusammenführung und Optimierung der Bestandteile (Leitermaterial, Dielektrikum, Geometrie etc.) eines Kabels entwickelt. Dabei wird häufig versucht, die Unzulänglichkeiten der einzelnen Komponenten gegenseitig zu kompensieren.

In den SCHNERZINGER Entwicklungsreihen ließ sich zum Beispiel ein aggressiver oder wenig ausdruckstarker Klangcharakter unzureichender Materialien, oder Grundkonstruktionen mit geschickten Maßnahmen (Vermischungen von verschiedenen Leitermaterialien/Legierungen, speziellen Geometrien, Ferritkernen, Lacküberzügen etc.), harmonischer ausbalancieren. So bot sich sogar die Möglichkeit, einen eigenen Sound zu gestalten, welcher ähnliche Auswirkungen wie der Dreh am Höhen-, Mitten- oder Bassregler eines Verstärkers hat.
Geschickt eingesetzt mag das über einen gewissen Zeitraum ansprechend sein. Leider behindert unseren Erkenntnissen nach gerade dies einen nachhaltigen klanglichen Fortschritt – den ungebremsten und zeitrichtigen Signaltransport aller Frequenzen

Zum einfachen Verständnis betrachte man exemplarisch die Wiedergabe des angeschlagenen Fells einer Trommel. Die durch den Lautsprecher wiedergegebene Information sollte idealerweise die gleiche Energiemenge mit gleichem Zeitablauf aufweisen wie das ursprünglich angeschlagene Fell. Das sogenannte ‚Ausbalancieren‘ führte in unseren Versuchsreihen immer zu einem gehemmten Elektronenfluss. Anschaulich gesehen bremsen die Lautsprechermembranen dadurch sozusagen mit Verzögerung und schwingen nach, der Ursprungsinformation wird so zusätzliche Energie zugeführt.
Diese zusätzliche Energie kann unterbelichtete oder aggressive Bereiche auffüllen oder überdecken, einen Bass druckvoller, den Mittenbereich präsenter/schönender oder den Hochtonbereich heller und vordergründig auflösender erscheinen lassen.

Derart gezielt verursachte Phasenverschiebungen können durch Auslöschungen auch Energie entziehen. Einer ansonsten aufgedickten Tieftonwiedergabe kann so Energie entzogen werden und drahtiger wirken. Auch die räumliche Abbildung kann für einen nicht ausreichend geschulten Hörer so vordergründig „besser“ erscheinen.

Stellen sie sich dazu bitte den Halbkreis eines Orchesters vor: Schrumpft z:B. die Tiefe, wird die Rauminformation kompakter, flächiger. Dadurch erscheinen die mittleren Reihen weiter vorne  und wirken so für einen ungeübten Hörer präsenter. Eine Stimme kann so weiter nach vorne rücken, plastischer und körperhafter wirken. Oft wird gerade durch ungeeignete Musikstücke oder Beurteilungsgewohnheiten
(z. B. wenig komplexe Musikstücke, auf einer Ebene aufgenommene Instrumente/Gesangsstimmen mit künstlicher Räumlichkeit oder die alleinige Konzentration auf eine Stimme oder ein Instrument) ein besseres Produkt im Vergleich schlechter bewertet.

Für eine unverfälschte, authentische, den Hörer langfristig fesselnde Wiedergabequalität müssen die einzelnen Informationen des Ursprungsstücks bei der Übertragung genauso gebündelt  wiedergegeben werden, wie sie bei der Aufnahme des Stückes eingefangen wurden – nicht gestückelt, nicht auseinandergezogen, sondern in der richtigen Lautstärke, in der richtigen Reihenfolge und vor allem in der korrekten, zeitlichen Signalfolge.

Der Schlüssel hierzu ist der ungebremste, zeitgleiche und störfeldbereinigte Signaltransport aller Frequenzen – manipulierende Maßnahmen reißen den Informationsfluss auseinander.

Das SCHNERZINGER ATOMIC BONDING und die SCHNERZINGER CABLE PROTECTION wurden mit dem Anspruch einer vollständigen Bereinigung der einzelnen Problembereiche der elektrischen Kabelverbindung entwickelt, um so die begrenzenden Auswirkungen von Kompensationsmaßnahmen zu vermeiden.

Nachhall, Schallabsorption, Schallschatten, Signallaufzeiten und die Richtungsempfindlichkeit des Außenohrs erlauben uns räumliches Hören. Unser Hirn nutzt dabei den Laufzeitunterschied des Schalls von einem zum anderen Ohr.

Wie schnell und präzise bzw. ungebremst deshalb ein Wiedergabesystem arbeiten muss, um räumliche Informationen exakt zu übertragen, verdeutlicht folgendes Rechenbeispiel:
Der Schall breitet sich in der Luft mit 340 m/s aus, der Kopfdurchmesser beträgt ca.17 cm. Dann beträgt die Laufzeitdifferenz vom linken zum rechten Ohr von einer Schallquelle die 3 Grad von der Mitte des Gesichtes nach rechts abweicht nur ca. 30µs.

Man beachte dabei: Ein Nervenimpuls ist etwa 100mal länger. 

Stellt man sich nun den Halbkreis eines Symphonieorchesters vor und füllt diesen mit Instrumenten, kann man sich vorstellen, welche Anforderungen an ein Wiedergabesystem gestellt werden, um die Ortung einzelner Instrumente zu ermöglichen.

Ein präziser, gleichzeitiger und ungebremster Informationstransport ist deshalb für die echte räumliche Wiedergabe von Instrumenten und Künstlern unabdingbar.

Da selbst vielen Fachleuten nicht bewusst ist, dass gerade Kabelverbindungen den Informationstransport arg verschleifen, wird die Wichtigkeit der Audioverbindungen unterschätzt. Leider liegen die Fehler marktüblicher Kabel immer noch in Bereichen, die die tatsächliche Bedeutung der Kabelgüte für das gesamte Klangerlebnis nicht erkennen lassen. So werden viele Hörer verunsichert.

Das SCHNERZINGER ATOMIC BONDING öffnet das Fenster zu einem unverfälschten, ungebremsten und zeitrichtigen Transport von elektrischen Informationen, dessen klangliche Auswirkungen weit über gewohnte Maßstäbe hinausgehen.

SCHNERZINGER verwendet keine CRYOGENISCHEN ANWENDUNGEN.

Die in der Metallindustrie seit Jahrzehnten angewandten cryogenische Prozesse werden seit einiger Zeit im Audiobereich vermarktet. Das zu behandelnde Gut wird in professionellen, computergesteuerten Cryo – Anlagen in speziellen Intervallen herunter gekühlt auf ca.150 -196°C und tiefer, auf dem Tiefstpunkt gehalten, und dann anschließend wieder hochgefahren. Dabei werden Stickstoff oder noch tiefer kühlende Stoffe eingesetzt.

Die Ergebnisse dieser recht preiswerten Cryo- Anwendungen stehen unserer Meinung nach zwar in einem angemessenem Kosten- Nutzen Verhältnis jedoch schöpften sie in den SCHNERZINGER Versuchsreihen nur einen Bruchteil des tatsächlich erreichbaren Potentials aus und schienen mit der Zeit auch nachzulassen.

Vom verbreiteten einfachen Eintauchen der Materialien in stickstoffgefüllte Behälter raten wir tunlichst ab, da unseren Erfahrungen nach die Materialstruktur durch ein solches „extremes Abschrecken“ mit der Zeit „aufbricht“ und nach anfänglichen Verbesserungen sich ein zunehmend hartes Klangbild einstellt.

Der umfangreiche Gerätepark höchstwertiger Komponenten ermöglicht uns das Vordringen in Grenzbereiche, in denen innovative Lösungen entstehen, und nicht einfach fehlerkompensierende Lösungen mängelbehafteter Komponenten, denn langjährige Erfahrungswerte zeigen, dass ein Trugschluss in der Annahme liegt, fehlerkompensierende Lösungen würden zu einer langfristigen Zufriedenheit führen. Dem ist nicht so.

Fehlerkompensierenden Maßnahmen rauben der Musik Ihre einzigartige Authentizität und führen nur zu einer kurzfristigen Zufriedenheit, die weitere, ständige Experimente mit vermeintlich „besseren“ Produkten nach sich ziehen.

Umfangreiche Investitionen in hochwertigstes Referenzequipment sind für eine wahrhaftige Kontrolle der Entwicklungsergebnisse de facto absolut unabdingbar.

Die klanglichen Auswirkungen der SCHNERZINGER Produkte sind selbst in sehr preiswerten und mit Bedacht ausgewählten Anlagenzusammenstellungen außergewöhnlich.

Silber hat von allen Metallen die beste Leitfähigkeit. Sehr reines Silber ist deutlich teurer als hochreines Kupfer. Aus diesem Grund wird Silber meistens nur bis zu einer zertifizierten Reinheit von 4N (99,99 % Reinheitsgrad) verarbeitet. Kupfer ist schon recht preiswert bis zu einer zertifizierten Reinheit von 7N (99,99999 % Reinheitsgrad) erhältlich.

Vergleicht man minderwertigeres Silber mit hochreinem Kupfer, ist in der Regel die Performance von Kupfer überlegen, da minderwertiges Silber im Hochtonbereich zu einer glasigen, anstrengend empfundenen Signalübertragung neigt.

Vergleicht man jedoch aufwändig aufbereitetes monokristallines OCC Silber oder noch aufwändiger aufbereitetes SCHNERZINGER ATOMIC BONDING Silber mit hochreinem monokristallinen OCC Kupfer, ist die Überlegenheit der Leitfähigkeit von Silber gegenüber Kupfer unüberhörbar.

Unser Fazit: Nicht das Leitermaterial an sich, sondern dessen aufbereitete kristalline Struktur ist klangentscheidend.

Es ist die Eigenschaft von Silber, jedoch kein Qualitätsmangel,  gerade bei rauem Klima schwarz anzulaufen. SCHNERZINGER verwendet aus klanglichen Gründen keine Schutzmittel die das Anlaufen verzögern. Obwohl angelaufenes Silber immer noch eine herausragende Leitfähigkeit besitzt, und aus diesem Grund versilberte Kontaktflächen im industriellen Bereich gern eingesetzt werden, empfiehlt SCHNERZINGER, die Kontaktflächen ein bis zweimal jährlich mit einem guten Kontaktmittel ohne Anlaufschutz zu reinigen. Das Kontaktmittel sollte keinen Anlaufschutz oder Alkohol beinhalten.

Um eine maximale Performance zu gewährleisten gilt diese Empfehlung für alle Kontaktflächen – auch für vergoldete Flächen.

Um unnötige Unterbrechungen des Signaltransportes zu verhindern, verzichtet SCHNERZINGER auf die Verwendung von Kabelschuhen und Bananensteckern, denn jede Unterbrechung oder Kopplung der Drähte des Kabels an ein anderes Material würde eine Hürde für den Signaltransport bedeuten.

Deshalb wählt SCHNERZINGER stattdessen den direkten Anschluss der Drähte des Kabels an das Terminal des Lautsprechers. Die durchgängigen 4 Anschlussdrähte stellen dabei nur einen Teil des Gesamtquerschnittes des Lautsprecherkabels dar.

Ein weiterer Vorteil: es ist eine sternförmige Verdrahtung bei Bi-Wiring Anschlüssen möglich, so dass auf den sonst nötigen Einsatz von signalunterbrechenden Drahtbrücken verzichtet werden kann. Sollte das Lautsprecher-Anschluss-Terminal zwingend Kabelschuhe oder Bananenstecker erfordern, können die Lautsprecherkabel auf Wunsch mit solchen bestückt werden.

Unsere Forschung hat gezeigt, dass das klangliche Potential eines Bauteils nicht vom Material an sich, sondern vorrangig von der kristallinen Struktur des eingesetzten Materials geprägt wird. Kontaktmängel bzw. klangliche Defizite, die sich aufgrund einer nicht optimalen kristallinen Materialstruktur eines Anschlusssteckers einstellen, lassen sich durch geschickte Maßnahmen kompensieren.

So wird bei vielen Anschlusssteckern im Audiobereich das leitende Material mit einer Schicht aus Gold, Silber, Rhodium, Palladium etc. versehen. Das verbessert oft deren Kontaktfähigkeit und ermöglicht zudem – durch den klanglichen Eigencharakter der jeweiligen Beschichtung – eine Kompensation von Klangdefiziten.

Da wir aber immer die Lösung und nicht die Kompensation eines Problems anstreben, setzen wir Verbindungsstecker ein, die durch die aufwändigen Prozesse des ATOMIC BONDING auf die Materialstruktur des SCHNERZINGER Signalleiters abgestimmt werden. Wir zerlegen alle Stecker in ihre Einzelteile und tauschen deren Kontaktstifte gegen ATOMIC BONDING formatierte Kontaktstifte aus. Um die Kontaktstifte perfekt gegen Störfelder zu schützen und zudem eine doppelte Betriebssicherheit zu schaffen, bekommen die Stecker ein zweischaliges Gehäuse. Zur Reduzierung des Übergangswiderstandes werden Stecker und Leiter nach der Konfektionierung noch einmal gemeinsam dem ATOMIC BONDING unterzogen.

Aufwand und Wirkung dieser Maßnahmen lassen die Bedeutung der ursprünglichen Materialgüte untergeordnet erscheinen.

Die Entscheidung zu Gunsten der letztlich eingesetzten Anschlussstecker wurde nach einer Vielzahl von Versuchen mit den weltweit renommiertesten Steckern und Buchsen getroffen.

Der Preis und das Renommee der geprüften Bauteile waren dabei von untergeordneter Bedeutung, da allein die Kosten des ATOMIC BONDING weit über den Kosten aufwändiger Referenzstecker liegen.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass durch die Strukturanpassung von Stecker- und Leitermaterial jeglicher Umbau auf andere Stecker zu einer drastischen Reduzierung der Klangqualität und zu einer irreparablen Zerstörung der SCHNERZINGER Originalverbindung führt.

 

KORNSTRUKTUR – Das Problem von leitenden Materialien

Herkömmliches, unbehandeltes Leitermaterial besteht aus vielen kurzen kristallinen Kornstrukturen, die herstellungsbedingt zudem in einer ungünstigen Anordnung liegen. Die Signale müssen sich so gewissermaßen den diffusen Weg durch viele dieser Kornstrukturen suchen. Das Durchfließen der Korngrenzübergänge von Korn zu Korn erzeugt jedes Mal ein enormes Widerstandspotential, das bekanntlich einen gebremsten Signaltransport verursacht. Zudem kann in den Kornzwischenräumen die Informationsübertragung verwirbeln, wodurch zusammengehörige Töne auseinandergerissen und zeitlich verschleppt werden. Darüber hinaus erlauben Kornzwischenräume Bewegungen der Kornstruktur. Das wiederum kann zu Kornstoßstellen führen, deren Resonanzen die Informationen verzerren.

 

LEGIERUNGEN – Die Fehlerkompensation unzureichender Leitermaterialgüte

Als SCHNERZINGER noch nicht über die Technologieanwendungen des ATOMIC BONDING verfügte, experimentierten wir zur Findung des besten Leitermaterials sehr lange mit unzähligen unterschiedlichen Legierungen (Vermischung von unterschiedlichen Metallen).

Dabei bestätigten uns die SCHNERZINGER Entwicklungsergebnisse die anfängliche Vermutung, dass in den Kornzwischenräumen der kristallinen Metallstruktur (Gaps) die Elektronen sozusagen „verwirbeln“, und dadurch zusammengehörige Töne auseinandergerissen und verzerrt werden.

Versuche, die Kornzwischenräume von klanglich unzureichenden Silberstrukturen durch Beimischungen von z. B. Kupfer/ Gold/ Bronze/Palladium/Aluminium etc. sozusagen „aufzufüllen“, um so das disharmonische tonale Spektrum zu bedämpfen, bescherte uns zwar eine scheinbare Fehlerminderung im Sinne des Verwirbelungs- und Resonanzverhaltens des Materialgefüges, aber:

Die unterschiedlichen „Durchleitungsgeschwindigkeiten“ von verschiedenen Metallen äußerten sich für uns klanglich in einem stets im ersten Moment zwar teilweise ansprechenden, tonal aber eingefärbten, eindeutig begrenzenden Kompromiss, der einer weiterreichenden, ungebremsten und vor allem gleichzeitigen Informationsübertragung im Wege stand – dem Idealbild einer reinen Impulskette.

Anschaulich kann man sich hier einen Sprinter vorstellen, der die 100m Strecke jeweils 10m über Gummi und 10m über Asphalt läuft. Er kommt aus dem Tritt und seine Zeit verschlechtert sich.

Physikalisch reduziert eine Legierung die Leitfähigkeit von reinen Metallen und „bedämpft“ sozusagen deren bessere Übertragungsfähigkeit. Ähnlich wie ein Dimmer, der – zu Lasten der Lichtleistung – das anstrengende Farbspektrum einer kalten Neonröhre abdunkelt, lässt sich durch Herabsetzen der Leitfähigkeit die disharmonische Klangfarbe einer unzureichend aufbereiteten Metallstruktur bedämpfen.

(Gerade Silber verdeutlicht durch seine enorme Leitfähigkeit Mängel der Aufbereitung)

So lassen sich zweifelsohne klangliche Defizite einer suboptimalen Materialstruktur überdecken – dies ist von SCHNERZINGER aber nicht gewünscht, denn:

Die bessere Leitfähigkeit von Reinmetallen führt gegenüber besten Legierungen unserer Erkenntnis nach immer zu einer verbesserten Übertragungsqualität, nur dann nicht, wenn:

A – die Aufbereitung der kristallinen Materialstruktur nicht ausreichend ist

B – die Unzulänglichkeiten anderer Bestandteile des Kabels den klanglichen Fortschritt nicht zulassen

C – die höhere Leitfähigkeit die Unzulänglichkeiten der anderen Kabelbestandteile deutlicher herausarbeitet

Die enorme Leitfähigkeit von Silber durch anteilige Beimischungen von Gold/Kupfer/Palladium/Aluminium etc. herabzusetzen, um das klanglich misstönende tonale Spektrum einer unzureichend aufbereiteten kristallinen Metallstruktur zu bedämpfen, entsprach nicht unseren Vorstellungen einer optimalen Lösung.

Dieser Kompromiss konnte für uns daher keinen echten Lösungsansatz darstellen – eine Erkenntnis, die im Jahr 2003 den Grundstein für die Entwicklung des ATOMIC BONDING legte.

Die elektrische Leitfähigkeit der Elemente (die 25 besten bei 20°C, Siemens/(m . 106))

1. Silber: 62,89, 2. Kupfer: 59,77, 3. Gold: 42,55, 4. Aluminium: 37,66, 5. Calcium: 29,15, 6. Beryllium: 23,81, 7. Natrium: 21,50, 8. Magnesium: 22,62, 9. Rhodium: 22,17, 10. Molybdän: 19,20, 11. Iridium: 18,83, 12. Wolfram: 17,69, 13. Zink: 16,90, 14. Cobalt: 16,02, 15. Nickel: 14,60, 16. Cadmium: 13,30, 17. Kalium: 13,14, 18. Ruthenium: 13,12, 19. Osmium: 12,31, 20. Indium: 11,94, 21. Lithium: 11,69, 22. Eisen: 10,29, 23. Platin: 9,48, 24. Palladium: 9,24, 25. Zinn: 9,09

 

GEOMETRIE – Verdrill-, Verflecht oder Parallelkonstruktionen

Der Einfluss von elektromagnetischen Störfeldern auf den Elektronenfluss in Signalleitern ist erheblich. Fast überall existieren Störfelder, die einerseits von außen in die Kabelverbindungen eindringen und sich andererseits im Kabel selbst bilden. Für den klangentscheidenden, gleichmäßigen Durchfluss ist ein extrem ausgewogenes und vor allem konstantes elektromagnetisches Feld zwischen und um die Leiter herum elementar.

Unsere in unzähligen Hörvergleichen – wir sprechen hier von weit über 1000 in Handarbeit hergestellten und getesteten Prototypen, und nicht Computersimulierten Anwendungen – haben uns eindeutig gezeigt:
Mit elektromagnetisch suboptimalen Konstruktionen, die für einen gebremsten Elektronenfluss verantwortlich sind, lässt sich zwar ein aggressiver oder wenig ausdruckstarker Klangcharakter einer unzureichenden Grundkonstruktion harmonischer ausbalancieren (oder zuweilen sogar ein bestimmter Klangcharakter erzielen), aber gerade dies versperrt den Weg zu einer weiterreichenden, phasenstabilen Wiedergabequalität.

Die Geometrie eines Kabels muss mechanisch stabil sein, ein konstantes, homogenes elektromagnetisches Feld zwischen und um die Leiter schaffen und den Signalfluss gleichzeitig vor auftretenden Störfeldern schützen.
Häufig bemüht man sich deshalb, durch aufwändige Verseilungs- und Flechttechniken den Problemen dieser leider wechselseitigen Beeinflussung entgegenzuwirken. 

Verdrillte Konstruktionen verringern die Störanfälligkeit, und führen typischerweise zu einer meist angestrebten niedrigen Induktivität. Sobald jedoch durch eine Ader Strom fließt, wird ein eigenes elektromagnetisches Feld erzeugt. Verdrillt man die Adern, liegen die elektromagnetischen Felder der einzelnen Drähte eng und großflächig aneinander, wirken aufeinander ein und beeinträchtigen den Elektronenfluss, weshalb häufig Massivleiter anstelle von Litzen Verwendung finden.
Geflochtene Konstruktionen verringern typischerweise ebenfalls die Störanfälligkeit, nehmen aber die Auswirkungen einer zwar konstanten, jedoch permanenten Änderung der elektrischen Umgebung der einzelnen Leiter zueinander in Kauf und genau das führt zu elektromagnetischem Wirrwarr, der wiederum den Elektronenfluss beeinträchtigt.
Parallelkonstruktionen
 mit parallel verlaufenden Leitern sind wenig resistent gegen äußere Störfelder und begünstigen den Proximity Effekt, der durch entstehende Wirbelströme ebenfalls den Elektronenfluss beeinträchtigt.

Um einen gleichmäßigen, ungebremsten Elektronenfluss zu realisieren, sollten die elektrischen Parameter und die elektromagnetischen Felder zudem über die gesamte Länge möglichst konstant und homogen bleiben.
Die Anforderung an die mechanische Stabilität des Aufbaus wird dabei häufig unterschätzt, obwohl sie eine wichtige Funktion bei der Einhaltung konstanter Verhältnisse übernimmt.

(Bsp.: Der Stromfluss und zudem auch die im Raum befindliche Schallenergie regen die einzelnen Leiter in den Kabeln zu Mikroschwingungen an, wodurch sich ständig ihre Abstände zueinander und somit auch die elektromagnetischen Felder verändern. Zusätzlich regen diese Mikroschwingungen das Kristallgefüge zu Resonanzen an, wodurch Informationen verzerrt werden.)
Die mechanische Stabilität ist ein meist unterschätzter Faktor von verflochtenen Konstruktionen, da diese mit ihren Zwischenräumen den Adern Spiel für Schwingungen lassen.

Um die Vorteile engmaschig verschachtelter Konstruktionen uneingeschränkt nutzen zu können, ohne dabei deren elektromagnetische Probleme zu akzeptieren, setzt SCHNERZINGER auf eine revolutionäre Technologie:

BETTER GEOMETRY nutzt ein High Tech Verfahren, um Elektrosmog direkt zu absorbieren. Dieses Verfahren versetzt SCHNERZINGER in die Lage, elektromagnetische Probleme quasi zu vernachlässigen. 

BETTER GEOMETRY wird ergänzt durch die Techniken VYBRA STOP UND RESONANCE CONTROL:    

  • VYBRA STOP: Ein spezielles Verfahren bremst die mechanischen Schwingungen der durchflossenen Leiter, um so konstante elektrische Verhältnisse der Leiter zu realisieren
  • RESONANCE CONTROL: verschiebt Signal überlagernde Resonanzen in klanglich unschädliche Bereiche, um so das Verschmieren von Informationen zu verhindern

 

ABSCHIRMUNGEN – Die Antennen für Hochfrequenzstörungen

Abschirmungen aus Kupfer-, Aluminium-, Silbergeflechten, Folien oder Partikeln stellen eine einfache und gebräuchliche Methode der Störunterdrückung dar. Mit Abschirmgeflechten, Folien oder Partikeln ummantelte Kabel schützen die Leiter im Kabel vor äußeren Störfeldern, doch wirkten solche Kabel in den Versuchsreihen wie Antennen, die Hochfrequenzstörfelder geradezu anziehen und diese direkt in den Signalweg der mit den Kabeln verbundenen Geräte leiten. Besonders in hochfrequenzbelasteten Räumen (WLAN, Handy, DECT Telefone etc.) kann dies den Elektronenfluss beeinträchtigen und das erreichbare Klangpotential der Audiogeräte einschränken. In diesem kompromissbehafteten Ansatz liegt nach unserer Meinung auch die Ursache, weswegen heftige Diskussionen für und gegen abgeschirmte Kabel geführt werden.

Unseren Ergebnissen nach aber wirklich klangentscheidend ist die Trennung von äußeren, durch das Hausnetz einstrahlenden Störfeldern, und inneren, von den einzelnen Geräten selbst verursachten Störfeldern. Deren Vermischung verursacht hochkomplexe Störungen, die das klangliche Potential sehr beeinträchtigen. Aus diesem Grund ist ein funktionierendes System wichtig, das die äußeren und inneren Störfelder voneinander trennt, so dass deren Vermischung wirkungsvoll verhindert wird.

Die Lösung:  GIGA-PULSE  –  INNOVATIVE STÖRFELDBEREINIGUNG

Mit der in Wirkungsweise und Effizienz einzigartigen SCHNERZINGER GIGA-PULSE PROTECTOR Technologie dagegen werden klangschädigende Störfelder direkt in den Kabeln selbst und deren Umgebung flächendeckend bereinigt, ohne den Elektronenfluss auch nur im Geringsten zu bremsen. So können die o.g. Vorteile eines extrem schnellen und breitbandigen Kabels in vollem Umfang ohne Nachteile genutzt werden.

Die Symbiose der ATOMIC BONDING und GIGA-PULSE Technologien ist einzigartig, die klanglichen Auswirkungen radikal. Sie führen zu einer Qualität, die sich in allen klangrelevanten Aspekten dramatisch von bisherigen Maßstäben abhebt und audiophile Parameter wie Auflösung, Dynamik, Raumabbildung und Natürlichkeit völlig neu definiert.

Die GIGA-PULSE Technologie wird in der gesamten PROTECTOR Produktfamilie eingesetzt.

 

DIELEKTRIKUM – Dielectric Charging sogar besser als reine Luft

SCHNERZINGER verwendet als Dielektrikum ein Material gekoppelt mit einem High Tech Verfahren, das unglaubliche dielektrische und klangliche Eigenschaften aufweist und für die überragenden Übertragungseigenschaften des SCHNERZINGER Leitermaterials besser geeignet ist als herkömmliche künstliche und auch natürliche Materialien wie z.B. PTFE, FEP, Baumwolle, Leinen, Seide und selbst reine Luft nur 2.ter Sieger sein lässt.

Unsere Versuchsreihen mit unterschiedlichen Isolatoren – angefangen mit besten Polyethylenen PTFE, FEP, über geschäumte Materialien, natürlichen Stoffen, wie ungebleichter Baumwolle, Leinen oder Seide bis hin zu extrem kostspieligen und exotischen Lösungsversuchen mit aufwändigen Edelgasfüllungen und gezielt eingesetzten Batteriespannungen – untermauerten die enorme klangliche Bedeutung des oft unterschätzen Dielektrikums.  

Den Widerspruch zwischen hoher Isolierung einerseits und geringster Speicherfähigkeit andererseits ließ sich mit keinem dieser Ansätze so zufrieden stellend lösen, dass es zu keiner Einschränkung des Leistungspotentials des SCHNERZINGER SIGNALLEITERS führte.

Erst ein zeitaufwändiger Prozess, das DIELECTRIC ENERGIZING, der dem Haften („Parken“) der Ladungen auf dem Dielektrikum entgegenwirkt, brachte SCHNERZINGER den entscheidenden Fortschritt und Durchbruch.

Dieser Produktionsprozess wirkt quasi dem Speichereffekt direkt entgegen und sorgt somit für einen zeitrichtigen und ungebremsten Signalfluss, der für eine unbeeinträchtigte Wiedergabequalität unerlässlich ist. Selbst ohne Dielektrikum betriebene, also mit reiner Luft  umgebene Drähte, hatten gegenüber dem DIELECTRIC ENERGIZING klanglich das Nachsehen!

Zum einfachen Verständnis dieses innovativen Prozesses kann man sich eine Straße mit vielen Kreuzungen vorstellen. Nicht durch die Verbesserung des Straßenbelages, sondern durch die Verringerung der Anzahl Kreuzungen erzielt man einen deutlichen Fortschritt zu einem ungehinderten Verkehrsfluss.

Details:

Das Dielektrikum beeinflusst das Klangpotential erheblich. Ein ideales Dielektrikum sollte die einzelnen Drähte bestmöglich voneinander isolieren, dabei jedoch keine eigene Fähigkeit zur Speicherung von Ladungsträgern besitzen.

Zur besseren Veranschaulichung kann man sich vorstellen, dass die einzelnen Signale, die durch einen Draht fließen, vom Dielektrikum angezogen werden, dort „parken“ und von nachfolgenden Signalen wieder mitgerissen werden.

Dieser Effekt führte in den SCHNERZINGER Entwicklungsreihen zu einem gebremsten, zeitversetzten Elektronenfluss, der dem wichtigen Ziel der zeitrichtigen und ganzheitlichen Signalverarbeitung entgegenwirkte.

Das ideale Isolationsmaterial wäre demzufolge ein Dielektrikum, das keinen Anziehungs- und Speichereffekt besitzt – ein Anforderungsprofil, an dem von vielen Herstellern bis heute mit größtem Aufwand gearbeitet wird.

In der Theorie bewegen sich elektrische Signal in einem Vakuum mit Lichtgeschwindigkeit (c). Kabelverbindungen verlangsamen sie, Kupferleitungen z.B. auf ca. 9/10 der Lichtgeschwindigkeit. Das Verhältnis der tatsächlichen Geschwindigkeit zur Lichtgeschwindigkeit ist bekannt als der Geschwindigkeitsfaktor VOP (Velocity Propagation Factor). Diese Zahl beschreibt die Übertragungsgeschwindigkeit eines Materials im Vergleich zur Lichtgeschwindigkeit im freien Raum in Prozent.

Selbst geschäumtes PTFE liegt hier bei nur 85%.

Material                                 VOP

Geschäumtes PTFE                85%

FEP                                         69%

Silikon                                53-69%

TFE                                         69%

Polyethylen                             66%

PVC                                   35-58%

Nylon                                 47-53%

 

SKIN EFFEKT- Massivdrähte, Litzen, Folien, Hohlleiter

Ein weiterer klangrelevanter Faktor ist der sogenannte Skin Effekt. Dieser lässt sich stark vereinfacht wie folgt erläutern: Hohe Frequenzen fließen nahe der Oberfläche, mittlere und tiefe Frequenzen mehr zur Mitte des Leiters orientiert.

Um Hochfrequenzen möglichst verlustfrei zu transportieren werden häufig Flachdraht bzw. Folienleiter, Hohlleiter oder auch Litzen (oft mehrere einzeln isolierte Drähte mit sehr geringen Leiterquerschnitten) verwendet.

Diese Konstruktionen begünstigen – mit ihren großen Oberflächen und geringem Kernanteil – den Transport von hohen Frequenzen, erschweren aber unserer Erfahrung nach gerade dadurch die gewünschte gleichmäßige Durchleitung von tiefen, mittleren und hohen Frequenzen. Trotzdem oder deshalb werden sie oft zuerst als hochauflösender und offener empfunden. Für eine zeitrichtige, natürliche und nicht künstlich betonte Darstellung des oberen Spektrums ist es unserer Meinung nach von elementarer Bedeutung, dass alle Frequenzen ganzheitlich transportiert werden.
Einige dieser Kabelbauformen neigen außerdem zu tendenziell höheren, kapazitiven Werten, worauf bestimmte Gerätekombinationen leider mit unvorhersehbaren klanglichen Auswirkungen reagieren.

Eine nach oben verschobene Klangausrichtung wird zwar – wie schon erwähnt – oft als dynamischer, auflösender und räumlicher empfunden, doch ist sie u. A. verantwortlich für den sogenannten Hyper Hi-Fi- Sound, welcher den Hörer bereits nach kurzer Zeit zu immer weiteren kompensierenden Maßnahmen anregt.

Die BETTER SKIN Technik sorgt durch eine spezielle Oberflächenvergütung, im Rahmen des SCHNERZINGER ATOMIC BONDING, für einen nahezu gleichmäßigen Durchfluss aller Frequenzen und vereint so die Vorzüge verschiedener Bauformen, ohne deren Nachteile zu akzeptieren.

 

AUßENUMANTELUNG – Die statischen Problemfänger

Von vielen Herstellern werden Kunststoffgewebeschläuche als Außenummantelung verwendet. Sie sehen schick aus, sind preiswert und erleichtern die Fertigung. Tatsache jedoch ist, dass die Außenummantelung die Klangqualität eines Kabels definitiv beeinflusst.
Bei Kunststoffen z.B. können statische Aufladungen entstehen, die den Elektronentransport beeinträchtigen. Als sogenannte „Tuningmaßnahme“ werden dann oft als Zubehör antistatische Mittel angeboten, um den Unzulänglichkeiten dieser Materialien entgegenzuwirken. Wir  verzichten daher bewusst fast gänzlich auf Kunststoffgewebeschläuche, die ein Kabel zwar professionell gefertigt erscheinen lassen, nach unserer Überzeugung jedoch nicht in eine klanglich konsequente Entwicklungskette gehören.

SCHNERZINGER hat in den Entwicklungsreihen viele für eine Außenummantelung in Frage kommende Materialien getestet. Darunter verschiedene Kunststoffe – beste Polyethylene, ungebleichte Baumwolle, verschiedene Seidenarten, Carbon und vieles andere mehr.

SCHNERZINGER nutzt ein Industriegeflecht, das nach einer speziellen Vergütung hervorragende Ergebnisse erzielt.

 

QUERSCHNITT – Der Optimale

Der Schlüssel eines guten Bauteils oder einer guten Audioverbindung liegt im gleichzeitigen Signaltransport aller Frequenzen. Unterschiedliche Querschnitte führen unserer Erfahrung nach durch ihre unterschiedlichen Widerstandswerte zu verschiedenen Durchleitungsgeschwindigkeiten, und beeinträchtigten somit einen gleichmäßigen Transport aller Frequenzen. Dies ist für eine phasenstabile, wirklichkeitsgetreue Übertragung elementar.
Geschickt eingesetzt kann allerdings auf diese Weise die Übertragung für einzelne Frequenzbereiche optimiert werden. Die Tonalität lässt sich sogar in eine gewünschte Richtung verschieben. So können Unzulänglichkeiten unterdrückt und kaschiert werden.

Mit Hilfe unterschiedlicher Leiterquerschnitte lässt sich z.B. der Hochtonbereich betonen. Diese Art von Kabel wird auf einen eher ungeübten Hörer auflösender, detailreicher wirken. In einem direkt anschließenden Vergleich mit einem neutralen Kabel wird letzteres hingegen im ersten Moment dumpf, weniger offen wirken. Dieser Effekt ist darauf zurückzuführen, dass sich unser Ohr sehr schnell an hohe Töne gewöhnt und die Rückgewöhnung deutlich langsamer geschieht. Diesen Effekt kann man als Hersteller nutzen, da der Vergleich und Verkauf eines bestimmten Produkts in der Regel durch ein hin und her Wechseln von mehreren in Frage kommenden Produkten geschieht.
Beim längeren Hören wird diese unnatürliche Betonung jedoch genau der Punkt sein, der dem Hörer, auch wenn nur unterbewusst, die Zufriedenheit nimmt.

Unserer Erfahrung nach ist die Klangqualität eines wirklich guten Wiedergabesystems tonal unspektakulär, aber rhythmisch fesselnd.
Das Fehlen unnatürlicher Betonungen ist die beste Voraussetzung für langfristig wirklich zufriedenstellende Hörerlebnisse.

 

WÄRMEPROZESSE – Die Problematik

In Versuchsreihen erhitzten wir das Leitermaterial mit den verschiedensten Parametern, um die Materialstruktur positiv zu beeinflussen. Dies war nach unseren Erfahrungen jedoch nicht uneingeschränkt und anhaltend von Vorteil, da bei der Herstellung von hochwertigen Audiodrähten eine möglichst reine, sauerstofffreie Materialstruktur angestrebt wird. Ein Erhitzen an der Luft führt jedoch wiederum zu verunreinigenden Sauerstoffeinschlüssen und begünstigt Oxidationsprozesse.
Weitere Versuche in Sauerstoff ausschließender Umgebung verbesserten die Ergebnisse,  jedoch schienen die positiven Auswirkungen begrenzt, nicht anhaltend oder zum Teil sogar kontraproduktiv.

Eine weitere Erkenntnis, die zum Produktionsprozess des SCHNERZINGER ATOMIC BONDING führte.

 

VERBINDUNGSTECHNIK – Die Barriere

Die richtige Verbindungstechnik ist wichtig.

Bei einer preiswert herzustellenden Lotverbindung quält sich das Signal (selbst bei Verwendung von hochprozentigem Silberlot, dessen Silberanteil in der Regel dennoch nicht mehr als 5-10% beträgt) immer durch eine „klangvernichtende“ Lotschicht, die zwangsläufig eine Barriere zwischen Steckeranschluss und Kabelleiter bildet.

Kalt- bzw. Punktschweißen sind bessere Alternativen, beeinflussen aber wiederum die Materialstruktur. Laserverbindungstechniken im Vakuum sind nach unseren Erfahrungen geeigneter, da sich Stecker und Leitermaterial genau dosiert und ohne Verunreinigungen schonend miteinander verbinden lassen. Problematisch sind zum einen der enorme Preis dieser Gerätschaften und zum anderen die materialspezifische Dosierung.

Besonders in Verbindungen, in denen die Stromstärke sehr gering ist (z. B. im Phonobereich), wirken minderwertige Verbindungstechniken unserer Erfahrung nach wie eine deutliche Klangbremse.

 

LACKISOLIERTE LEITER – Die Kostengünstigen

Lackisolierte Drähte lassen sich industriell recht kostengünstig erstellen. Die aufgetragenen Lacke erfüllen jedoch nicht unsere Anforderungen an ein herausragendes Dielektrikum. Zudem erwiesen sich diese industriellen Lacküberzüge in der Praxis als zu ungleichmäßig aufgetragen. Diese Inhomogenität gehen wiederum zu Lasten des Signaltransports.

Protectoren

Insbesondere im Bereich der Stromversorgung kommt es zu gravierenden klanglichen Beeinträchtigungen, weil sich

A. die durch das städtische Stromnetz und das Hausnetz (Computer, Kühlschrank etc.) eindringenden Störfelder,
B. die durch die einzelnen Audiogeräte selbst verursachten Störfelder (Trafos, Schaltnetzteile etc.),
C. die durch die Erdung (Ground) der Audiogeräte entstehenden Potentialausgleichströme und
D. die durch die Antennenfunktion der Netzkabel aus der Umgebung in die Audiogeräte einstrahlenden hochfrequenten Störfelder (WLAN, Handys etc.)

in der Netzleiste / im Verteiler vermischen und dann in komplexer Form über die Netz- und Signalverbindungen zurück in die Geräte fließen und verteilen und dadurch im höchstem Maße die Übertragungsqualität der Audiogeräte einschränken.
In der Vermischung und Verteilung der elektrischen Störfelder auf alle Geräte liegt der technische Hintergrund, weswegen der „letzte Meter“ Netzkabel inklusive der Netzleiste so klangentscheidend ist. Ein durchgängiges, aufeinander abgestimmtes Gesamtsystem ist daher essenziell.

SCHNERZINGER® stellt mit dem INNOVATOR bzw. OPERATOR, den POWER CORDS und der CABLE PROTECTION ein in sich verzahntes Hightech Gesamtsystem bereit, so dass Störungen bei einem durchgehend SCHNERZINGER® verkabelten Stromsystem nicht mehr zwischen den einzelnen Geräten übertragen werden können; eine sehr wichtige Voraussetzung, ohne die die Überlegenheit der SCHNERZINGER® Stromprodukte gravierend geschmälert wird.

Unterstützt wird dieses System durch die GIGA-PULSE PROTECTOR Technologie für STROM, HIFI GERÄTE und RAUM, welche die Audioanlage:
– vor den von außen eindringenden,
 -vor den inneren selbst verursachten- und
– vor den durch die Raumumgebung einwirkenden äußeren Störfeldern schützt.

Die Beeinträchtigungen durch elektrische und elektromagnetische Störungen sind massiv und können sich u. a. folgendermaßen auswirken:

  • ein Verlust an Auflösung
  • ein Verlust an Dynamik
  • ein künstlicher, mitunter scharfer Hochtonglanz
  • eine geminderte räumliche Abbildungsfähigkeit
  • eine in den Mittenbereich verschobene Frequenzbalance
  • zeitliche Verschiebungen bzw. Phasenprobleme

Die GIGA-PULSE Technologie arbeitet mit einer extremen Bandbreite und Geschwindigkeit. Produkte, die sich generell begrenzend oder bedämpfend auf Bandbreite und Geschwindigkeit auswirken, können die Effektivität der GIGA-PULSE Technologie einschränken.

Eine der Herausforderungen bei der Entwicklung der GIGA-PULSE Technologie war die uneingeschränkte Funktionsfähigkeit von funkgesteuerten Geräten. Uns ist kein Fall bekannt, in dem die Funktionsfähigkeit eines funkbetriebenen Gerätes nicht mehr gewährleistet ist.

Kurz gesagt bereinigt die SCHNERZINGER GIGA-PULSE Technologie klangbeeinträchtigende elektrische Störfelder mit Hilfe wissenschaftlich anerkannter Physik (GIGA-PULSE), wohingegen sich atmosphärische Informierungs-Anwendungen übersinnlicher energetischer Gesichtspunkte bedienen.

Energetisch informierte atmosphärische Elektrosmogprodukte funktionieren, indem sogenannte energetische Informationen auf geeignete, speicherfähige Trägermaterialien wie Edel- und Halbedelsteine, Glaskörper oder mit einer geeigneten Trägerschicht versehene Chips (Energy Cells) aufgebracht und gespeichert werden. Die Trägermaterialien geben danach die gespeicherten energetischen Informationen an die Umgebung ab.

Da die Informierungs-Anwendung elektrische Störfelder nur überlagert und nicht bereinigt, sind die Auswirkungen eingeschränkt und vor allem langfristig nicht nur positiv. Denn durch die Informierung werden die Trägermaterialien aktiviert, sie geben danach nicht nur gespeicherte Informationen ab, sondern ziehen deutlich verstärkt auch Informationen aus der Umgebung an und speichern diese. Dies hat zur Folge, dass durch die Aktivierung ein Gemisch aus aufgebrachten Informationen und angezogenen Informationen an die Umgebung abgegeben werden. Je stärker die Informierung und je grösser die Speicherfähigkeit der Trägermaterialien, desto stärker ist der Anziehungseffekt.

Das hat auf Dauer nicht zu unterschätzende Konsequenzen. Weil der Anziehungseffekt nicht kontrollierbar oder filterbar ist, werden auch schädliche Informationen mit der Zeit (und zwar deutlich verstärkt durch die Aktivierung) angezogen, gespeichert und wieder an die Umgebung abgegeben.

Damit negative Informationen sich nicht schädlich auf die Umgebung und den Klang auswirken, sollten die informierten Materialien regelmäßig (am besten täglich) gereinigt werden. So kann sichergestellt werden, dass nur die gewünschten positiven Ursprungsinformationen auf den Trägermaterialien verbleiben.
Im Audiobereich z.B. sind die klanglichen Auswirkungen nach einem gelungenen Reinigungsprozess der informierten Produkte wieder deutlich effektiver.

Die Reinigung geschieht unter fließendem, nicht stehendem Wasser, Sonnenlicht oder wechselnden Magnetfeldern.

Dabei gilt folgende Faustregel: je größer und reiner die Wassermenge, je intensiver das Sonnenlicht und je stärker das wechselnde Magnetfeld, desto intensiver ist der Reinigungseffekt. Je länger die Informationen auf dem Trägermaterial gespeichert sind, desto schwieriger gelingt ein vollständiger Reinigungsprozess. Jeder Reinigungsprozess sollte bei informierten Materialien individuell angepasst werden, weil ein zu intensiver Reinigungsprozess auch die informierte Ursprungsinformation löscht, ein zu niedriger dagegen die schädlichen Informationen nicht hinreichend beseitigt.

Ein weiterer zu berücksichtigender Punkt ist, dass energetische Produkte von unterschiedlichen Anbietern oft miteinander kollidieren, wodurch die Auswirkungen sich kontraproduktiv umkehren oder mit der Zeit nachlassen.

Aus diesen Gründen sollte die Anwendung von atmosphärischen, energetisch informierten Elektrosmog-Produkten wohl überlegt sein.

Von Edel- und Halbedelsteinen, Bergkristallen, Rosenquarz, Turmalin etc. gehen aufgrund ihrer hohen Speicherfähigkeit sehr starke in Hunderten von Jahren in der Natur entstandene natürliche energetische Informationen aus. Zudem besitzen diese Gesteine einen Reinigungseffekt, der dafür sorgt, dass aus der Umgebung einwirkende Informationen sich nicht mit ihren natürlichen Informationen vermischen. Zur Erhaltung ihrer energetischen Eigenschaften bedürfen diese Gesteine allerdings einer regelmäßigen kurzen Aufladung in der Natur. Aufgrund dieser positiven Eigenschaften werden sie gerne in der Heilmedizin eingesetzt.

Kritisch wird es allerdings, wenn Edel- und Halbedelsteine, Bergkristalle, Rosenquarz, Turmalin etc. zur Informierung benutzt werden. Ihre hohe Speicherfähigkeit ist zwar ideal für das Aufbringen von künstlich erzeugten Informationen, jedoch führt die Informierung zur Vermischung der vorhandenen natürlichen energetischen Informationen mit den künstlich generierten Informationen.

Weiterhin sorgt die durch die Informierung ausgelöste Aktivierung dafür, dass der Reinigungseffekt nicht mehr hinreichend funktioniert und diese Gesteine von nun an regelmäßig in immer kürzeren Abständen aufwändig gereinigt werden müssen.

Die bei SCHNERZINGER eingesetzten LEDs besitzen eine zusätzliche entstörende Funktion gegen Radiowellen. Deckt man sie ab, verringert sich lediglich deren Wirkungsgrad.

Statische Aufladung, die nicht wie oft missverstanden in den Bereich der Informierung gehört, sollte aus klanglichen Aspekten im Audiobereich unbedingt Beachtung finden.

Eine statische Aufladung erzeugt ein elektrisches Feld, welches den Signalfluss beeinflussen kann. Deshalb sollten alle im Umfeld der Audioanlage befindlichen Dinge (Geräte, Kabel, Lautsprecher, Möbel etc.) regelmäßig statisch entladen werden. Das geschieht am besten durch Abreiben der Oberflächen mit einem nebelfeuchten Tuch oder guten Antistatikmitteln.