Problematik elektrischer Störfelder der Audio Geräte

In den Hi-Fi-Geräten selbst entstehen durch Netzteile, Trafos etc. elektrische Störfelder, die direkt nahe der signalführenden Bauteilen liegen. Zudem verursachen die unterschiedlichen Leistungsaufnahmen der einzelnen Geräte klangschädigende Potenzialausgleichströme, die sich über die Kabelverbindungen auf alle Geräte verteilen. Weiterhin strahlen Hochfrequenzstörungen aus der Umgebung über die Kabel und Gerätegehäuse direkt in den Signalweg der Geräte und beeinträchtigen massiv die Wiedergabequalität.

Bisherige Lösungsansätze und ihre Grenzen:

Um das empfindliche Audiosignal im Inneren der Geräte vor Beeinträchtigungen zu schützen, geben sich die Entwickler hochwertiger Geräte die größte Mühe, die Störfelder innerhalb der Geräte durch die Verwendung besonders streufeldarmer Bauteile oder auch durch abschirmende Gehäuse möglichst gering zu halten. Netzfilter und Netzgeneratoren mögen dabei helfen, die äußeren durch das Stromnetz eingespeisten Störfelder vom Gerät fernzuhalten, die inneren, vom Gerät selbst produzierten und nahe am Audio-Signal liegenden Störfelder, lassen sich so aber nicht bereinigen.

Hochfrequente Störfelder, die aus der Umgebung über die Gehäuse der Hi-Fi-Geräte und Kabel in den Signalweg einstrahlenden, werden durch vorgeschaltete Filter erst gar nicht erfasst.

Bisherige Ground-Lösungen funktionieren, indem sie Potenzialausgleichströme durch Ableitung gegen Schutzerde oder ein gemeinsames zentrales Erdpotential reduzieren. Solche Ground-Lösungen besitzen systembedingt keine bidirektionalen Anschlussleitungen, die die Störfeldübertragung zwischen den Audiogeräten verhindert.

Zudem wird bei jeglicher Ableitung gegen Schutzerde ein weiteres Fenster geöffnet, durch das Störungen, die auf der Schutzerde liegen, in die Audioanlage gelangen.